Häufig gestellte Fragen - FAQ

Was kann der Klient von seinem Coach erwarten?


  • Der Coach ist ein diskreter Berater und unterliegt keinen Interessen Dritter.
  • Er ist kein Therapeut, sondern gibt das begründete und ungeschönte Feedback (=Rückmeldung), welches von Kollegen, Mitarbeitern oder Freunden kaum zu erwarten ist.
  • Der Coach nimmt dem Coachee keine Aufgaben oder Verantwortung ab.
  • Er erkennt, aktiviert und erweitert die für die Zielerreichung notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten des Klienten.
  • Er richtet die Beratungsinhalte auf die individuellen Bedürfnisse des Klienten aus.
  • Im Vordergrund steht die interaktive Zusammenarbeit auf gleicher Ebene und nicht der „Vollzug“ einer Dienstleistung.
  • Dies bedeutet auch, dass der Coachee nicht „geheilt“ werden kann, indem eine „Behandlung“ an ihm vollzogen wird; vielmehr sollte sich der Coachee im Laufe des Prozesses selber „kurieren“ und der Coach dabei als Prozessbegleiter und Auslöser von Veränderungen agieren. Wie sich der Prozess letztendlich entwickeln kann, kann man manchmal nicht genau vorhersagen, weil die Persönlichkeit und Individualität des Klienten den Prozess bestimmen.
  • Der Coach ist Impulsgeber für neue Denkansätze und bietet Hilfe zur Selbsthilfe.


Welche Haltungen erwartet der Coach vom Klienten?


Der Coach erwartet von seinem Klienten

  • die Bereitschaft zum selbstkritischen Hinterfragen der eigenen Situation
  • zur objektiven Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Situation
  • Probleme anzuerkennen und die Verantwortung dafür zu übernehmen
  • das eigene Verhalten zu ändern, wenn sich Dinge verändern sollen
  • bei Fragen zum Prozess oder Unklarheiten im Vorgehen den Coach sofort darauf anzusprechen
  • aktive Mitarbeit im Coaching-Prozess (Tun – nicht tun lassen!)
  • Verantwortung für neue Schritte zu übernehmen
  • pünktlich zu den Sitzungen zu kommen
  • Coaching als Hilfe zur Selbsthilfe zu sehen

Was sollte ein Coach aus meiner Sicht können?

Professionelle Coaches sollten in der Lage sein, sich in die berufliche und private Realität des Klienten hineinzuversetzen. Ein Coach sollte aus meiner Sicht gerne mit Menschen arbeiten und generell von den Entwicklungsfähigkeiten anderer überzeugt sein (persönliche Kompetenz). Er sollte sie durch gezielte Fragen und Methoden dabei begleiten, Ihre Lösungen selbst zu finden (Coachingkompetenz).

Was zeichnet mich persönlich aus?

Ich bin neugierig auf Menschen. Ich kann mich sehr gut in die Situation anderer hineinversetzen und sie dort abholen, wo sie gerade stehen. 

Fragen zu stellen oder Methoden anzuwenden, die die Wahrnehmung und Selbstreflexion und damit die Lösungen des Klienten fördern, machen mir Spaß. Zu sehen, dass sich die Lebensqualität vieler Klienten mit einem Coaching verbessert, ist sinnstiftend und motiviert mich sehr. Von meinen Klienten werde ich als natürlich, empathisch, optimistisch, begeisternd, inspirierend und nicht zuletzt als sehr humorvoll beschrieben.

Welche Ziele können Sie im Coaching erreichen?


Die klare Zielformulierung bildet zu Beginn des Prozesses und dann auch in jeder Coaching-Sitzung einen Schwerpunkt. Zuweilen sind die Anliegen des Coachees relativ diffus (allgemeines Unbehagen, mangelnder Überblick usw.) und müssen erst gemeinsam herausgefunden werden. Besonders bei der Zielfindung gehen wir ausführlich und genau vor, da die Verfolgung von „Scheinzielen“ das Coaching nutzlos macht. Gesucht wird das Ziel hinter dem Ziel. Coach und Klient sind daher gut beraten, sich hier genügend Zeit zur Klärung zu nehmen – zumal ein präzise formuliertes Ziel oft schon Lösungsansätze beinhalten kann. Die gemeinsam gefundenen Ziele und erste Lösungswege werden dann als Teil des Arbeitsplans festgehalten und regelmäßig zu Beginn einer neuen Sitzung überprüft und u.U. abgeändert.

An wen richtet sich Ihr Coaching-Angebot?

Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, Menschen zu helfen, ihre Kommunikationsfähigkeit mit sich und anderen zu verstehen und limitierende Glaubenssätze und Stressoren zu überwinden.
Mein Angebot richtet sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Unternehmen.

Wie sichern Sie den Erfolg des Coachings?

Den Erfolg kann ich nicht sichern, aber in der Mehrzahl der Fälle stellt er sich von alleine ein. Natürlich arbeite ich mit Skalierung und Evaluierung, damit beide Seiten klarer sehen, was das Coaching gebracht hat. Am Ende weiß der Klient aber sehr genau selbst, was sich für ihn (und damit auch für sein Umfeld) positiv verändert hat.

Wann erlebe ich die ersten Verbesserungen?

Oft erwarten Klienten mit dem Beginn des Coachings eine spontane und andauernde Verbesserung ihrer Probleme. Das kann sein – bei sogenannten Kurzzeit-Coachings oder bei sehr konkreten, zugespitzen Coaching-Themen.

Oftmals nehmen Klienten auch bei einem längeren Coaching-Prozess in der ersten Sitzung bereits viel für sich und ihre Zukunft mit. Erfahrungsgemäß legen sie dann mit Feuereifer los –und nach einigen Wochen kann das (notwendige) Erkennen der Ausmaße von Problemen zunächst sogar die Stimmung des Klienten drücken. Eine spürbare Aufbruchsstimmung ist meist wieder ab dem vierten und erneut ab dem achten Treffen zu spüren. Deshalb machen wir bei wichtigen Veränderungs-Themen ein länger dauerndes Coaching, das mit solchen „Hängern“ klar kommt.

Wie grenzt sich Coaching von Beratung und Therapie ab?

Coaching stösst an seine Grenzen, wenn der Klient nicht fähig ist Eigenverantwortung für den Coachingprozess zu übernehmen, sondern passiv bleibt (und zum Beispiel Erfolgsrezepte auf dem Silbertablett erwartet).

Das kann verschiedene Gründe haben, die unter Umständen psychisch bedingt sind. Aus meiner Sicht ist es deshalb wichtig, dass ein Coach auch mit klassischen Bildern psychischer Störungen vertraut ist. Sollte das erkennbar sein, werde ich den Klienten darauf hinweisen und ihn bitten einen Spezialisten dafür aufzusuchen.

Coaching ist keine Psychotherapie, keine psychologische Beratung, keine Therapie und kein Therapieersatz. Coaching dient der gezielten Potentialförderung von gesunden Menschen. Alle von mir durchgeführten Anwendungen dienen der Aktivierung eigener Ressourcen und ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Ich stelle keine Diagnose, behandle keine Krankheiten, führe keine Therapien durch und verordne keine Medikamente. Aktuell bestehende Behandlungen durch einen Arzt oder Heilpraktiker sollen weder unter- noch abgebrochen werden. 

Kann ich ein Coaching machen, wenn ich in therapeutischer Behandlung bin?

Grundsätzlich ja. Ich bitte meine Klienten in diesem Falle den Therapeuten über die Coachingabsicht zu informieren und auch seine Meinung zu berücksichtigen.

Wie läuft ein Coaching ab?


Die einzelnen Termine für die Sitzungen werden je nach Fortgang der Dinge und Dringlichkeit des Themas für den Klienten von Mal zu Mal festgelegt. Die „Regie“ liegt dabei beim Klienten. In der Regel dauern die Sitzungen eine bis maximal zwei Stunden. Termine, die mit Verschulden des Klienten zu spät beginnen, können nicht erstattet oder nachgeholt werden. Seien Sie bitte pünktlich! Termine, die nicht rechtzeitig abgesagt werden (mind. 48 Werktags-Stunden vorher, gerne auch per WhatsApp oder Email) können ebenfalls nicht erstattet oder nachgeholt werden.

Nach Bedarf kann eine laufende Sitzung verlängert werden, z.B. um ein Themenfeld fertig zu bearbeiten. In diesem Fall weist der Coach den Klienten darauf hin, und fragt ob es in Ordnung sei, etwas länger zu machen. Die zusätzlichen geleisteten Stunden sind zu honorieren und werden.

Sie haben eine ganz andere Frage?

Gerne können Sie mir über mein Kontaktformular eine Nachricht schicken.
Ich werde mich zeitnah bei Ihnen melden.

FAQ zu Coaching und Mentoring